Indische Mystik, Jüdische Sportler, und rotes Höschen

gestalten die Themen im 1. Dossiert über Vielfalt in Kunst, Kultur und Medien. Frankfurt, 28.Juni 2017

Die Themen:

Münchner Erleuchtung als Musical Indischer Mystik

Das Deutsche Theater zeigt Siddhartha in Gestalt eines röhrenden Rock-Musicals

Siddhartha führt ein suchendes Leben, er strebt nach der Erleuchtung im Nirvana. In Verschiedenen Stationen seines Lebensweges wird er Bettler, Mönch, Kaufmann Vater und Skipper. Er erlebt Freundschaft, Tod, und Leute die ebenso das das Nirvana suchen und unterschiedliche Positionen dazu gefunden haben.

Der Schweizer Kultroman von Herrmann Hesse kommt als Rock-Musical in den großen Saal nach München. Das Deutsche Theater plant genau eine Vorstellung am 12. September.

Weiterführende Informationen:

Open Air Museum zeigt jüdische Sportler

Noch bis zum 7 Juli auf dem Rathenauplatz in Frankfurt.

Anno 1896 war es selbstverständlich, die Olympischen Spiele in Athen bereiteten dem modernen Sport wie wir ihn heute kennen den Weg. Deutschland erregte an Barren und Reck Aufsehen, für Deutschland haben unsere jüdischen Sportler den Wettkampf entschieden.

Das Jüdische Museum Frankfurt zeigt am Rathenauplatz die Ausstellung Zwischen Erfolg und Verfolgung.

Ausstellung Zwischen Erfolg und Verfolgung am Rathenauplatz

Ein besonderer Fokus liegt in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 an bevor 1938 im Holocaust jegliches jüdisches leben in Deutschland ein allgegenwärtiges tödliches Ende fand.

Ihre Pionierarbeit war gefragt, half Vereine und Verbände im Fußball zu entwickeln. Ihr Ansehen In Fussball, Leichtathletik, Basketball, Fechten, Boxen und Schach ließ das Deutsche Reich im Glanz seiner jüdischen Spieler erstrahlen. Sogar die Olympischen Spiele kamen 1936 nach Berlin. Ein Erfolg, der Juden im Nationalsozialismus dann doch nicht so gerne zugestanden wurde, daher zusammen mit Schikane, Sabotage und Verfolgung einherging.

Sabotage und Verfolgung dauern bis heute an, in Frankfurt mußten Statuen der Ausstellung in den vergangenen Tagen ersetzt werden.

Weiterführende Informationen:

Facebook läßt rotes Höschen fallen

Kasseler Herkules darf Touristen wieder nackt anlocken.

Herkules steht steht seit dem frühen 18. Jahrhundert in Kassel. Er ist eine Figur aus der antiken griechischen Mythologie und folglich nackt.

Nicht so bei Facebook. Touristen wollte die Grimm Heimat ins kalte Nordhessen locken, und wurde vom gerade mal 13 Jahre frechen Facebook zu einem roten Badehöschen verdonnert.

Frisch verhüllt begibt sich das Kalifornische Unternehmen -keinesfalls koscher aber mit Sicherheit Halal- in eine illustere Achse kultureller Zensoren:

Wie der Spiegel berichtete stelle 2013 die Uno in Genf eine freizügige Statue aus den 1930er Jahren hinter eine weißen Vorhang. In den Alpen wurde ein „neutraler Hintergrund geschaffen.“ In der nun absolut sittlichen, dafür kulturell uninspirierten und dennoch „neutralen“ Atmosphäre konnte ein prominente Vertrag ausgehandelt werden: Das Atomabkommen mit der Republik Iran.

Wie der Tagesspiegel berichtete sanierte die Katarrische Botschaft in Berlin anlässlich des heutigen Deutsch-Katarischen Kulturjahres ihre Villa. Eine Barbusige Giebelstatue wurde verhüllt. Das denkmalgeschützte Gemäuer soll dem Emirat nun als Gästehaus dienen.

Öffentlich belächelt, von den Nutzern kommentiert und medial rezensiert hat Facebook zwischenzeitlich sein knallrotes Höschen fallen lassen. Es zeigt nun in Kaisers neuen Kleidern nicht etwa sein puritanisches Gesäß, sondern den Kasseler Herkules.
Herkules ist übrigens Teil des UNESCO-Weltkuturerbes - passender Weise als Beispiel für absolutistische Architektur.

Weiterführende Informationen:

Feministische Revolution im Mousonturm

Pussy Riot kommt nach Frankfurt

Russlands feministische Aktivisten wechseln ihre Plattform. Von Kirchen Politik und Untergrund geht es bürgerlich auf die Bühne. Im Künstlerhaus Mousonturm gastieren Pussy Riot und zeigen Ihr Repertoire Riot Days.

Weiterführende Informationen:

Schwules Känguru gastiert in Ulm

Die Baden-Badener Produktion Ein Känguru wie du kommt am 5. Juli nach Ulm

Django, das schwule Känguru gastiert in Ulm. Am 5.Juli wird es im Rahmen des Theaterfestes inszeniert. Django ist ein Flüchtling aus Baden Baden. als Aufklärungsstück Konzipiert wurde es im besorgen Gelbfüßlerstadel abgesetzt. Glücklicherweise hat das Känguru im Schwäbischen ein Asyl gefunden.











Hinweis: Diese Seite verwedet Cockies.
Durch Ihre Nutzung erklären Sie sich einverstanden.
In der Datenschutzerklärung unterhalb des Impressums können Sie die Details nachlesen.
X
Hinweis Schließen