Freundliche Verfolger, der bewegte Mann, Köpenickade im Palast und die Regenbogenkollektion

gestalten die Themen im 2. Dossiert über Vielfalt in Kunst, Kultur und Medien. Frankfurt, 28.Juli 2017

Die Themen:

Tausend freundliche Verfolger

Jüdisches Museum

Aus dem Neuland: Jüdisches Museum Frankfurt hat 1.000 freundliche Verfolger

Seit Januar ist das Jüdische Museum Frankfurt bei Twitter. In der Zeit hat es über 750 Tweets verfasst, und nun am Freitag seinen tausendsten Follower, den Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. begrüßt. Das Museum selbst wird noch bis 2018 umgebaut und soll dann jüdische Kultur und Geschichte der Gegenwart ausstellen. In Musealen Dimensionen also ab dem Jahr 1800. Das thematisch und organisatorisch verwandte Museum Judengasse am Börneplatz ist währenddessen regulär geöffnet. Es ist widmet sich der Geschichte vor dem 19 Jahrhundert. Mein Foto zeigt die Baustelle am Rothschild-Palais zwischen Willy-Brand-Platz und Nizza.

Der bewegte Mann kommt zurück!

Erst Comic, dann Film und jetzt Musical. Ralf Königs legendäre Komödie spielt derzeit als Musical am Thalia Theater. Die Protagonisten Axel, Doro und Norbert sehnen sich nach der großen Liebe. Hamburger Live Musik untermalt ihre Geschichte in heiteren Facetten zwischen Klischees homo- und heterosexueller Beziehungen.

Ralf Königs vor nunmehr drei Jahrzehnten entstandene Geschichte hat an Gesellschaftlicher Aktualität nichts eingebüßt. Erfahrene Nachtschwärmer erkennen im Kern eine zeitlose Konstellation, die das Leben auch heute immer wieder so schreibt.

Das Thalia Theater spielt den bewegten Mann beinahe täglich noch bis zum 13. August.

Weiterführende Informationen:

Der Hauptmann von Köpenick wird Musical

Unaufhaltsam setzt ich in der Schauspielszene ein atemberaubender Trend fort. Bereits in Literatur, Theaterstück oder Film etablierte Werke erleben Ihre spektakuläre Reinkarnation als Musical. Die Zeitgenössische Metamorphose verspricht Erfolg, sie kommt dem Zuschauer entgegen. Moderne Schläuche in Gestalt von Wein Weib und Gesang erreichen den heutigen Urbanen Zuschauer.

So erlebt im Berliner Admiralpalast Carl Zuckmayers Tragikkomödie der Hauptmann von Köpenick seine Reinkarnation als Musical. Tatsächlich fand 1906 ein beinahe charmanter, vielleicht romantischer Hochstaplerstreich statt, literarisch entstand 1931 ein Deutsches Märchen in drei Akten, heute gelingt der kulturellen Zugang im Genre des Musiktheaters.

Der Hauptmann ist im Admiralpalast noch bis um 06. August angesetzt.

Weiterführende Informationen:

Regenbogenkollektion zur Ehe für Alle

ANA und ANDA

Pünktlich zur nun gesetzlich geregelten „Ehe für alle“ präsentieren Karlsruhes Künstlerinnen ANA und ANDA mit ihrem Label "nachhaltige eleganz" eine Regenbogenkollektion. Aus Biologischer Seide in Regenbogenfarben gibt es unter anderem bunte Krawatten, Fliegen, Tücher und andere Accessoires.

ANA und ANDA kennen sich seit 2001, arbeiten seit vielen Jahren als Künstlerinnenduo zusammen und betreiben im Badischen Karlsruhe ihr Ateliercafe. Die beiden engagieren sich auch ganz lieb für den CSD Karlsruhe, das Bild zeigt ANA & ANDA bei der Parade 2013.











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