Sitemap Links
Libertine Wien, SM und die Regenbogenparade
Ein Fiaker, die Wiener Version der klassischen Pferdekutsche reit sich in die Regenbogenparade ein. Die elegant gekleidete junge Dame schwenkt ihren Hut zum charmanten Gruss. Auf dem Kutschbock sitzt der traditionell, beinahe noch eleganter gekleidete Herr. So bittet die Wiener Initiative Libertine ganz gemütlich zur Parade.
Sollte es dennoch einmal nicht schnell genug gehen, stehen Peitschen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Ihre Zugpferdchen werden unterwegs mit Karotten gefüttert und mit Wasser getränkt. Doch halt, Zugtiere sind bei der Regenbogenparade aus Tierschutzgründen verboten. Daher ziehen ins Hairness eingespannt mit ledernen Beisshölzern dressiert und mit Scheuklappen versehen über zwölf "Zweihufer" den Wagen.
Seit 1986 ist die Libertine Wien Österreichs Sadomasochismus-Initiative. Für den CSD-Fotografen ist das SM- Spektakel eine vielfältige Augenweide, Leder Zwangs- und Führungsinstrumente werden nur bei der Regenbogenparade so Charmant und liebevoll in der Öffentlichkeit aufgefahren.
Die Libertine versteht sich als Teil einer vielfältigen erotischen Kultur. Der Verein klärt auf, dass SM richtig angewendet vor allem eine Angelegenheit der Lust, und Kreativität, des Vertrauen, der Einfühlsamkeit und der Offenheit ist. Daher setzt sich die Libertine unter anderem bei der Regenbogenparade für den ehrlichen und Verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität ein. Ein Anliegen, das ganz im Sinne vieler CSD Veranstaltungen und des Vienna Pride Festivals unterstützt werden sollte.
Weiterführender Link zu Homepage der Libertine Wien  http://www.libertine.at/
Anzeigen