Theater um die Vielfalt

Bunte Bilder folgen Schauspielern und Bühnen, zeigen ihren Einsatz für Vielfalt und Individualität als Weiterentwicklung unserer offenen Gesellschaft.

Die Fotoserie begibt sich auf die Suche einer Verbindung von Kunst und Kultur einerseits, Vielfalt und Individualität andererseits. Farbenfrohe Aufnahmen bebildern Schauspieler, Theatermacher und ihre Häuser. Beobachten ein spannendes Wechselspiel zwischen individueller Vielfalt und darstellender Kunst bei der Unterstützung weitgehend emanzipierter Minderheiten auf dem Weg in die Mitte unserer offenen Gesellschaft. Alle 43 Fotos dokumentieren das Wirken Kulturschaffender im Getümmel europäischer Gay Pride Paraden und Christopher Street Day (CSD) Demonstrationen im deutschsprachigen Raum.

Zwischen Sportvereinen, Jugendgruppen und Aktivisten spürt meine Fotoserie das Kellertheater auf. Frankfurts Off-Bühne ist in Gestalt des süßen Engels Bestandteil der CSD-Demoparade. Sein Begleiter thematisiert als Bademoden-Crossdresser Geschlechter und ihre Orientierung. In Weimar pausieren bunte Bilder gemeinsam mit dem Demonstrationszug, vielen Studenten und regional verwurzelten Menschen auf dem Theaterplatz vor dem Deutschen Nationaltheater. Auf dem als Empore und Veranda ausgebauten Eingangsbereich lesen am Haus tätige Schauspieler für die CSD-Teilnehmer und unsere Anliegen. Das Nationaltheater wird so Teil der CSD-Parade und Ihrer Kundgebung. Auf Booten schwimmt Amsterdams Parade durch Grachten und Gewässer. Eine Besonderheit, die Fotos einzigartig und unvergleichlich sehenswert macht. Vielfalt feiern unter 80 Paradebooten zwischen Ministerien, Regierungsvertretern, Botschaften, Parteien und Unternehmen auch zwei Bühnenstücke. „The Normal Haert“ -ein Theaterstück aus New York- verarbeitet die dort wütende frühe tödliche Zeit der Aids-Pandemie. Das Musical „Priscilla Queen of the Desert“ verpackt seine Musiktheaterliche Darstellung seines Spannungsfeldes zwischen Travestie und Transgender in ein feindliches Umfeld im Outback auf dem Weg nach Priscilla. Schnappschüsse aus Wien zeigen Fürsprecher des Dublin gay Theatre Festivals, die als Teil der Regenbogenparade ihr internationales Festival repräsentieren. Von der Avantgarde aus Off-Schauspiel, wohl protegierter Intellektuell Hochkultur für den Bildungsbürger, und künstlerischer Verarbeitung zentraler und aktueller Inhalte im gesellschaftlichen Diskurs kommend, wendet sich die Fotoserie Bodenständigem für die meisten Menschen lebensnahem Schauspiel zu. In Kopenhagen zieht das Folketeatret mit der Gay Pride Parade und feiert dabei Vielfalt als Bühne für alle („Theater Til Allet“). Das Volkstheater spielt für alle, und ebenso für alle, die auf der Parade Diversität und Individualität feiern. Gerdas kleine Weltbühne -eine Institution unter Deutschlands Travestietheatern fährt zwischen verschiedenen CSD-Partys und Szenelokalen mit eigenem Paradewagen und Musik durch Frankfurt. Travestiekünstler beleuchten Bilder aus Kopenhagen und Mannheim. Miss OTB, Tonia Tornado und Tina Lord ziehen über die Gay Pride und CSD Paraden, spielen dabei mit den Geschlechtern und ihren Rollen. Die Bilderschau endet mit ihrem Off-Beitrag. Mitarbeiter einer Steuerkanzlei treten auf dem Paradeboot in Amsterdam regelmäßig als Travestiekünstler auf. Vielfalt, Individualität und Spaß bei der Arbeit wirken in den Niederlanden gerade bei häufig trockenen Themen selbstverständlich.

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